Das Herzstück von ›balance Forum für Musik‹ ist das Kollegium. Auf der Basis von gegenseitigem Respekt und Vertrauen diskutieren wir pädagogische und künstlerische Themen und besprechen die anfallende Organisationsarbeit, die auf alle Mitglieder verteilt wird. Aus der Erfahrung von drei Jahrzehnten und den frischen Impulsen der jüngeren Kollegen entsteht ein gesunder Kräfte-Mix mit einer tragfähigen Perspektive. 

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 Klavier 
 Amrei Walter 
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 Violoncello 
 Uriel Stülpnagel 
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 Violine 
 Sophie Schuster 
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 Nina Karmon 
 Violine 
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 Dominik Keller 
 Klarinette 
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 Martin Stortz 
 Klavier 
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 Friederike Kienle 
 Violoncello 
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 Amanda Chominsky, 
 Flöte 

„Sie saugt die Töne gleichsam aus ihrem Instrument, vermag lange Bögen zu gestalten und hat ein auffallendes Gespür für leise Töne, die auf ihrem Instrument wie aus einer Zauberwelt erklingen“, lobt die Süddeutsche Zeitung die besondere Tongebung der Geigerin Nina Karmon. Auftritte mit renommierten Orchestern wie dem Orchester der Bayerischen Staatsoper München, dem Norwegischen Radioorchester Oslo, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn u.v.m. führten sie in große Konzertsäle wie die Tonhalle Zürich, die Konzerthäuser in Berlin und Wien, das Gewandhaus Leipzig, das Athenäum Bukarest und die Victoria Concert Hall in Singapur. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Nina Karmon leidenschaftlich der Kammermusik. 2008 rief sie in Steinheim an der Murr das ›Internationale Kammermusikfestival auf Burg Schaubeck‹ ins Leben, wo sich jedes Frühjahr Künstler*innen von internationalem Rang treffen, um gemeinsam zu musizieren. In Stuttgart geboren, begann Nina Karmon als Fünfjährige zunächst mit dem Cellospiel, wechselte aber knapp siebenjährig zur Geige und wurde zunächst von ihrem Vater unterrichtet, damals Konzertmeister des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR. Nach Studien bei Silvia Marcovici, Vladimir Landsman, Radu Bozgan und bei Prof. Werner Scholz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin ging Nina Karmon für drei Jahre nach New York, wo sie ihr Studium bei Pinchas Zukerman an der Manhattan School of Music abschloss. Die musikalische Zusammenarbeit mit Zukerman und anderen Persönlichkeiten wie Zubin Mehta, Gerhard Oppitz oder Helmuth Rilling gaben ihr wichtige künstlerische Impulse. Mehrere CD Einspielungen dokumentieren ihr Schaffen. Seit 2019 gehört sie zum Kollegium von ›balance Forum für Musik‹.

www.nina-karmon.com

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 Dominik Keller 
 Klarinette 

Der Stuttgarter Klarinettist Dominik Keller ließ sich

in Frankfurt als Diplom-Musiklehrer und danach in Saarbrücken als Diplom-Orchestermusiker ausbilden. In Salzburg gehörte er einer ausgewählten Studentengruppe um Prof. Alois Brandhofer an,

die bei der Salzburger Musikakademie, Kammermusikkonzerte und Sonatenabende geben durfte. Zudem wurde er ausgewählt, an der Sommerakademie Bobbio (Italien) bei Prof. Hans Deinzer teilzunehmen. Er war Mitglied im Domus Bläserquintett, dessen Aufnahmen im SWR gesendet wurden, und bis heute konzertiert er mit verschiedenen Kammermusikensembles im In- und Ausland. Engagements führten ihn an die Staatstheater Stuttgart und Karlsruhe, zu den Münchner Kammerspielen, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, den Heidelberger Symphonikern und dem Ensemble Varianti Stuttgart. Da er sowohl alle Instrumente der Klarinettenfamilie als auch das Saxophon beherrscht, ist er ein gefragter Musiker am Stuttgarter Musical. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Dominik Gründungsmitglied

des ›balance Forums für Musik‹, wo er seit 1993 erfolgreich unterrichtet und bereits viele Schülerinnen und Schüler zum Bundeswettbewerb Jugend musiziert begleiten konnte.

d.keller@balance-stuttgart.de

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In Stuttgart geboren, erhielt Friederike Kienle ihre musikalische Ausbildung an den Musikhochschulen

in Hannover (Klaus Heitz) und Trossingen (Mario de Secondi und Sadao Harada) sowie am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand (bei Rocco Filippini) und an den Akademien in Cremona und Fiesole (bei David Geringas). Preise und Auszeichnungen

erhielt sie u.a. bei ›Jugend musiziert‹, beim Jugendwettbewerb des ›Tonkünstlerverbands‹, ›Iris- Marquardt-Preis‹, ›Quarto Concorso Internazionale Giovani Artisti‹ (Rom), ›Concorso Internazionale

Val Tidone‹ (Val Tidone, Italien), ›Concorso Internazionale Saverio Mercadante‹ (Turi, Italien). Darüberhinaus war sie zu Gast bei internationalen Festivals wie ›Tokyo no Mori‹, ›Bad Hersfelder Festspiele‹, ›Hohenloher Kultursommer‹, ›Sapporo Passion Art Festival‹, ›Mozart Festival Hokkaido‹, ›Sommer in Kreisau‹, ›Tanglewood Music Festival‹ (USA), ›Piatigorsky Festival‹ (USA). 2007 ging Friederike Kienle nach Sapporo, Japan, wo sie bis 2017 an der Hokkaido University of Eductaion Cello lehrte. Neben ihrer Konzerttätigkeit engagierte sie sich in vielen Projekten für junge Musiker/innen und gründete die Young Hokkaido Philharmony, mit der sie als Dirigentin einen Beethoven-Zyklus einstudiert hat. Friederike Kienle ist international als Solistin und Kammermusikerin tätig und spielte u.a. Dvořáks Cellokonzert op. 104 mit dem Japan Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Kenichiro Kobayashi in der Tokyo City Opera Hall. CD-Einspielungen von ihr liegen vor mit Werken von Strauss, Borodin, Chopin, Beethoven und Vasks. Friederike Kienle ist seit 2017 Mitglied von ›balance Forum für Musik›.

www.friederike-kienle.com

f.kienle@balance-stuttgart.de

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 Friederike Kienle 
 Violoncello 

Wie bist Du zu Deinem Instrument gekommen?

Cello ist das Instrument mit der schönsten Klangfarbe, da kam gar nichts anderes in Frage.

Wer hat Dich als Musiker besonders geprägt?

Meine überaus engagierte Cellolehrerin Pilvi Heinonen und mein italienischer Professor Rocco Filippini. Auf der Bühne: mein großes Cello-Idol Yo-Yo Ma.

Wie würdest Du Dich als Lehrer beschreiben?

Ich bin engagiert und herzlich. Der Mensch, der vor mir steht, ist mir wichtig und seine individuellen Entfaltungsmöglichkeiten.

Was ist Dir beim Unterrichten besonders wichtig?

Die richtge Balance von Spaß und Ernst, Spielfreude und Technik. Diese Kombinaton macht es erst möglich, dass wir uns in der Musik frei ausdrücken können.

Was wünscht Du Dir von einem Schüler?

Freude am Unterricht und Vertrauen in die Lehrerin!

Welche Interessen hast Du außerhalb der Musik?

mein E-Bike, Italien, japanisches Essen und die schöne, weite Welt.

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 Martin Stortz 
 Klavier 

Martin Stortz studierte Klavier, Schulmusik und Musikwissenschaften. Wichtige Impulse erhielt er von Marie-Luisa Strub-Moresco, András Schiff, Denes Zsygmondy, Bruno Canino und aus der Zusammenarbeit mit Natalia Gutman und Tatjana Nikolaeva. Zeitgenössische Musik und innovative Konzepte beschäftigen ihn als Solisten und Kammermusiker in Galerie-Projekten (Staatsgalerie Stuttgart, Fondation Beyeler, Hamburger Kunsthalle u.a.) und spartenübergreifenden Aufführungen mit Tanz, Literatur, Video, Film und Performance. Martin ist Initiator des S-K-A-M (Stuttgarter Kollektiv für aktuelle Musik e. V.), wo er seit 2015 den Bereich Ideen/Konzeption/Kooperationen leitet und mit eigenen Audio-Installationen in Erscheinung tritt. Im Rahmen von K-R-A-M realisierte er zwischen 2015 und 2018 verschiedene Projekte, z.B. in Kooperation mit der Galerie AK2 das Treppenprojekt ›l’heure bleue‹, Installationen im öffentlichen Raum innerhalb des ›Sommers in Stuttgart‹ und bei ›en courant – kiezklang‹ sowie 2021 das Interventionsprojekt ›Hospitalité‹ im Stuttgarter Hospitalviertel. Mit der Sopranistin Margit Beukman und dem Wiener Schauspieler Ernst Konarek konzertiert er in literarisch-musikalischen Programmen. Mit dem Lichtkünstler Kurt Laurenz Theinert spielt er im Duo ›visualpiano‹ improvisierte Aufführungen. Martin Stortz i s t Gründungsmitglied des Stuttgarter ›balance Forum für Musik‹, gibt Klavierunterricht und leitet kammermusikalische Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen.

www.skam-ev.org

ms@balance-stuttgart.de

Wie bist Du zu Deinem Instrument gekommen?

Es stand halt rum und war geduldig

Wer hat Dich als Musiker besonders geprägt?

Marie-Luisa Strub-Moresco, Bruno Canino,  Andras Schiff, Annette Bick, Denes Zsygmondy

Wie würdest Du Dich als Lehrer beschreiben?

Auf vielen Wegen möchte ich das „ Feuer der Musik“ in den Schülern entfachen.

Was ist Dir beim Unterrichten besonders wichtig?

ERziehung ist BEziehung: die Chemie muss stimmen.

Was wünscht Du Dir von einem Schüler?

Nichts, außer dass er gerne kommt

Welche Interessen hast Du außerhalb der Musik?

Kochen, Fotografieren, Tanzen, Natur

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Sophie Schuster erhielt ihren ersten Geigenunterricht an der Musik- und Jugendkunstschule ihrer Heimatstadt Nürtingen, ehe sie mit 14 zum Tübinger Violinpädagogen Jochen Brusch wechselte. Ihr Violinstudium (Diplom-Musiklehrer und Diplom-Künstlerische Ausbildung) an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen bei Rudolf Rampf und Winfried Rademacher schloss sie mit Bestnote ab. Danach folgte ein zweijähriger Master-Studiengang im Fach Kammermusik. Sophie Schuster spielt häufig als Solistin bei Musiktheater-Projekten (u.a. am Alten Schauspielhaus Stuttgart, bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall und an der Jungen Oper des Staatstheaters Stuttgart). Ihre langjährige Orchestererfahrung vertieft sie als Aushilfe in verschiedenen Orchestern, u.a. im Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Auch als Solistin feierte Sophie Schuster herausragende Erfolge, etwa im Violinkonzert von Johannes Brahms mit dem Nürtinger Kammerorchester. Durch die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben und Meisterkursen (u.a. bei Prof. Gorjan Kosuta, Prof. Heime Müller u.a.) bekam sie immer wieder wertvolle musikalische Anregungen. Eine besondere Vorliebe Sophie Schusters gilt der Kammermusik. Bereits während ihres Studiums nahm sie in verschiedenen kammermusikalischen Formationen eine rege Konzerttätigkeit auf. 2011 gründete sie mit der Pianistin Amrei Walter das Duo SophieAmrei, das sich den großen Tonschöpfungen für Violine und Klavier widmet. Künstlerische Impulse erhielten die beiden u.a vom renommierten Duo Nora Chastain / Friedemann Rieger. Sophie Schuster unterrichtet Violine an der freien Musikschule Engelberg und ist seit 2019 Mitglied

im ›balance Forum für Musik‹ wie auch im

›ensemble balance‹.

s.schuster@balance-stuttgart.de

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 Sophie Schuster 
 Violine 

Wie bist Du zu Deinem Instrument gekommen?

Als Tochter einer Musikerfamilie war für mich früh klar, dass ich Geige lernen möchte

Wer hat Dich als Musiker besonders geprägt?

Meine Lehrer während der Schulzeit und während des Studiums (u.A.Jochen Brusch, Prof. Winfried Rademacher und Prof. Rudolf Rampf). Ausserdem natürlich die vielen verschiedenen Impulse bei Meisterkursen und Kammermusikunterrichten/Workshops

Wie würdest Du Dich als Lehrer beschreiben?

Motivierend, intuitiv, zielstrebig, individuell, einfühlsam, humorvoll, engagiert… aber am besten fragt ihr meine Schüler*innen

Was ist Dir beim Unterrichten besonders wichtig?

Es ist eine sehr spannende Aufgabe, mich auf jeden einzelnen Schülercharakter einzustellen und ihn individuell zu fördern. Durch praktische Übetipps, Disziplin, aber auch durch Verständnis und menschliche Wärme ist es schön zu sehen, wie das Selbstvertrauen auf dem Instrument und die eigene Persönlichkeit geschult werden.

Was wünscht Du Dir von einem Schüler?

Neben einer konzentrierten Unterrichtsatmosphäre freue ich mich sehr über ein humorvolles, offenes und entspanntes Miteinander. Besonders schön ist es, wenn Spielfreude und innere Motivation spürbar sind.

Welche Interessen hast Du außerhalb der Musik?

Meine Familie und Freunde, Natur, Kultur, Tanzen...Das Leben!!

Uriel Stülpnagel studierte an der Stuttgarter Musikhochschule bei Werner Taube und dem

Melos Quartett. Nach seinem Orchester- und Musiklehrerdiplom absolvierte er die Künstlerische Ausbildung an der Mannheimer Musikhochschule

bei Prof. R. Korupp. Nebenbei studierte er bei Eldar Issakadze (Tiflis) und besuchte Meisterkurse u.a.

bei Uzi Wiesel (Sidney.) Uriel Stülpnagel hat an Einspielungen für den SWR und den Bayrischen Rundfunk mitgewirkt und war von 2002– 04 im Orchester des Musicals›Phantom der Oper‹ engagiert. Er verfolgt eine rege Konzerttätigkeit

im In- und Ausland und spielt immer wieder in Orchestern Süddeutschlands wie z. B. im German Pop Orchestra, den Heilbronner Philharmonikern, Musica Viva oder der Baden- Badener Philharmonie. Darüber hinaus ist er Mitglied in den Ensembles DueCelli 8Celli und WORTON, im Trio Consenso sowie im Ensemble für Alte Musik. Als Pädagoge leitet Uriel Stülpnagel mehrere Celloklassen in der Region Stuttgart, ist als Juror bei Jugend Musiziert tätig, ein gefragter Dozent von Jugendorchestern wie der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg oder dem Kreisjugendorchester Taubertal und ist Initiator von Cellokursen. Viele seiner Schüler sind Preisträger von verschiedenen Jugendwettbewerben.

www.stuelpnagel.de

u.stuelpnagel@balance-stuttgart.de

 

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 Uriel Stülpnagel 
 Violoncello 

Wie bist Du zu Deinem Instrument gekommen?

Ich habe einfach begonnen als Kind Cello zu lernen.

Wer hat Dich als Musiker besonders geprägt?

Meine Lehrer E. Hessenbruch, W. Taube, E. Isakatze und R. Korupp. Ferner alle tolle Kollegen, mit denen ich zu tun hatte.

Wie würdest Du Dich als Lehrer beschreiben?

Ich hole jeden dort ab, wo er gerade steht. Dabei achte ich auf die richtige Balance zwischen Spaß und Fleiß. Das Cello und die Musik ist mein Mittel, mit Dir einen wunderbaren Weg zu gehen, auf dem es immer wieder neue Dinge zu suchen und zu entdecken gibt. Geduld und Ausdauer sind für mich zwei wichtige Eigenschaften, um immer wieder Freude und Erfolg zu bekommen

Was ist Dir beim Unterrichten besonders wichtig?

Spaß muss sein, aber auch Disziplin und Ausdauer. Und das man nicht bei Problemchen gleich jammert und aufgibt.

Was wünscht Du Dir von einem Schüler?

Das sie die wunderschone Sprache der Musik fur sich entdecken.

Welche Interessen hast Du außerhalb der Musik?

Meine Familie, Reisen, chillen, neue Ideen bekommen.

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 Amrei Walter 
 Klavier 

Wie bist Du zu Deinem Instrument gekommen?

Schon als Kind saß ich einfach so am Klavier bei uns daheim und habe rumprobiert. Schnell war klar, dass ich Klavierunterricht bekommen sollte. Ich liebte das Instrument mit seinen vielfältigen Klangfarben von Anfang an und wollte früh schon irgendwelche schweren Stücke spielen. Wir haben daheim viel klassische Musik gehört und Klavierwerke gefielen mir dabei immer am besten.

Wer hat Dich als Musiker besonders geprägt?

Sicherlich mein Professor Friedemann Rieger, von dem ich unglaublich viel lernen durfte. Aber auch meine Klavierlehrerin vor dem Studium, Mechthild Großmann, die mir entscheidende Impulse auf dem Weg zur Professionalität gab. Als Musikerin geprägt haben mich aber auch meine Eltern, bestimmte Freunde oder Bekannte, die ich mit meiner Musik begeistern und bewegen konnte. Das gab mir Bestärkung, auf dem richtigen Weg zu sein als Pianistin.

Wie würdest Du Dich als Lehrer beschreiben?

Ich probiere möglichst darauf einzugehen, was jeder Schüler / jede Schülerin ganz individuell braucht an Förderung und Forderung, Führung und Freiraum. Für mich gibt es beim Unterrichten kein Schema f, sondern eher Richtlinien und ich finde es immer wieder spannend, von denen abzuweichen, wenn es nötig ist. Ich denke ich bin für vielseitige Wünsche im Klavierunterricht offen.

Was ist Dir beim Unterrichten besonders wichtig?

Mich immer für den ganzen Menschen, den ich da vor mir habe, zu interessieren.Ich mache mir bewusst, dass ich den Menschen, den ich unterrichte, über einen vermutlichen langen Zeitraum regelmäßig begleite, also möchte ich neben dem Vermitteln von Musik und Spieltechnik möglichst auch zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen, z.B. durch Empathie.

 

Was wünscht Du Dir von einem Schüler?

Interesse und Begeisterung für ́s Instrument, Neugierde und am besten die Bereitschaft, gelegntlich über sich hinauszuwachsen, um dann immer wieder festzustellen, was für ein wunderbares Ausdrucksmittel die Musik ist und wie lohnenswert es ist, ein Instrument gut zu beherrschen.

Welche Interessen hast Du außerhalb der Musik?

Viele! Z.b. meine eigene junge Familie genießen. Zeit haben zum Nachdenken und Beobachten. Psychologie.

Geboren 1988 in Tübingen, erhielt Amrei Walter ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Dies war der Beginn ihrer großen Liebe zur Musik und zum Instrument. Sie nahm mehrmals erfolgreich – solistisch wie kammermusikalisch – am Wettbewerb Jugend-musiziert teil. Neben dem Klavierunterricht bei Mechthild Großmann in Nürtingen bereitete sie sich in Meisterkursen u.a. bei den Brüdern Stenzl und Mentorenstunden bei Michael Seewann an der Musikhochschule Stuttgart auf ihr Klavierstudium vor. Ab 2008 studierte sie in Stuttgart bei Friedemann Rieger und schloss ihr Studium 2013 mit einem Bachelor und 2015 mit dem Master jeweils mit Bestnote ab. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Akiko Ebi, Ralf Nattkemper und Uta Weyand und vertiefte während eines Erasmus-Semesters bei Rafael Ruíz in Málaga ihre Liebe zur spanischen Klaviermusik. Sie gab Soloklavierabende und war 2017 mit dem Nürtinger Kammerorchester als Solistin in Schumanns Klavierkonzert zu hören. Im Rahmen des künstlerisch-pädagogischen Profils ihres Bachelors unterrichtete sie als Tutorin an der Musikhochschule Stuttgart Studierende im Pflichtfach Klavier und entdeckte dabei ihre Leidenschaft fürs Unterrichten. Seit 2014 unterrichtet sie an der Musikschule Unterensingen e.V. und privat in Stuttgart, seit 2021 im Rahmen von ›balance Forum für Musik‹. Die intensive Zusammenarbeit mit der Geigerin Sophie Schuster führte zur Gründung des Duos SophieAmrei. Das Duo bekommt Impulse von Florian Wiek, Winfried Rademacher, Friedemann Rieger und Nora Chastain und gestaltet seit 2012 Konzertzyklen. Von 2015–17 vertiefte Amrei Walter im Masterstudiengang Instrumentalpädagogik noch einmal ihre pädagogischen, pianistischen und kammermusikalischen Fähigkeiten.

a.walter@balance-stuttgart.de

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Die in Australien geborene Flötistin Amanda Chominsky lebt seit 1996 in Deutschland. Sie

studierte „Bachelor of Music“ und „Master of Music“ an der Universität Sydney. Ihre Künstlerische

Ausbildung beendete sie an der Musikhochschule Trossingen und absolvierte 1998 das

Solistendiplom bei Peter Rijkx am Konservatorium Maastricht. Es folgten zahlreiche Engagements bei renommierten Orchestern: Staatstheater Stuttgart,

Württembergischen Philharmonie Reutlingen, Heidelberger Symphoniker, Varianti Ensemble

Stuttgart, Stuttgarter Kammerorchester, Bayerisches Kammerorchester und bei zahlreichen Musicals.

Amanda Chominsky gibt Konzerte als Solistin, in Kammermusikensembles und in Orchestern im

In- und Ausland. Sie ist seit 2021 Mitglied des  ›ensemble balance‹.

 

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 Amanda Chominsky 
 Flöte 
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Wie bist Du zu Deinem Instrument gekommen?

Als ich in der 3. Klasse in Brisbane, Australien war, durften wir alle ein Instrument Aussuchen, um im Schulorchester zu spielen. Ich wollte unbedingt Geige lernen aber alle Geigen waren schon vergeben und

das einzige Instrument, das übrig war, war die Querflöte…. und so hat alles begonnen.

Wer hat Dich als Musiker besonders geprägt?

Zwei Musiker haben mich in meiner Zeit in den Niederlanden besonders geprägt: mein Lehrer Peter Rijkx

hat mir die wunderschönen, vielfältigen Klangfarben der Flöte vermittelt und mein Korrepetitor

Constant Notten hat mir gezeigt, wie man jeden einzelnen Ton formt und bewusst wahrnimmt.

Wie würdest Du Dich als Lehrer beschreiben?

Motivierend, genau, ehrgeizig und immer auch australisch-laidback

Was ist Dir beim Unterrichten besonders wichtig?

Es ist mir wichtig, dass meine Schüler*innen große Freude an der Musik

haben, viel lernen und dabei auch Spaß haben.

Was wünscht Du Dir von einem Schüler?

Ich wünsche mir, dass er/sie motiviert und neugierig ist und dass alle gerne zu mir

Zum Unterricht kommen.

Welche Interessen hast Du außerhalb der Musik?

Viel Sport, Zeit in der Natur und wertvolle Stunden mit Freunden und mit meiner Familie

 

 Das Kollegium 

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 Nina Karmon 
 Violine 

Wie bist Du zu Deinem Instrument gekommen?

Meine beiden Eltern sind Musiker, ich bin also mit Musik aufgewachsen. Mir war schon früh klar, dass auch ich diesen beruflichen Weg gehen möchte.

Wer hat Dich als Musiker besonders geprägt?

Mein Elternhaus, meine Lehrer, die Kollegen und mein Mann, der Pianist Oliver Triendl, von dem ich ständig neue inspirierende und wertvolle Impulse bekomme.

Wie würdest Du Dich als Lehrer beschreiben?

Ich versuche den Schüler wertfrei auf der Ebene abzuholen, auf der er gerade steht.

Was ist Dir beim Unterrichten besonders wichtig?

Geduld und Konsequenz, sowie das Bestreben Freude an diesen Qualitäten zu vermitteln.

Was wünscht Du Dir von einem Schüler?

Freude an der Musik, dem Lernen und der Disziplin, die es braucht um ein Instrument gut spielen zu können.

Welche Interessen hast Du außerhalb der Musik?

Astrologie, Psychologie und Medizin interessieren mich sehr. Darüber hinaus koche und bewege ich mich gerne - die tägliche, wenigstens kurze Yoga Einheit muss sein ;-) - und ich liebe die Natur.

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Wie bist Du zu Deinem Instrument gekommen?

Mein älterer Bruder war ein Fan von Benny Goodman und als ich den „King of Swing“ hörte,war für mich klar: Dieses Instrument muss ich lernen!

Wer hat Dich als Musiker besonders geprägt?

Ein weiteres prägendes Erlebnis war für mich, als mich mein heiß geliebter Musiklehrer Friedhold Hahn, zu einer Probe des SWR in die Villa Berg mitnahm. Dort probte der Dirigent Sergiu Celibidache Bruckners 4. Diese Erlebnis war so beeindruckend für mich, dass ich noch des Öfteren den Proben beiwohnte und mich entschloss, ein Musikstudium anzustreben.

Wie würdest Du Dich als Lehrer beschreiben?

Auf vielen Wegen möchte ich das „ Feuer der Musik“ in den Schülern entfachen.

Was ist Dir beim Unterrichten besonders wichtig?

Es ist für mich wichtig, dass der Schüler stets ein „Suchender“ ist... 

 

Was wünscht Du Dir von einem Schüler?

...und auf diesem Wege immer genug „ Brennholz“ mit sich führt, damit das Feuer nie erlischt.

Welche Interessen hast Du außerhalb der Musik?

Ich liebe es, mich in der Natur zu bewegen, sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Surfbrett.
Und natürlich jegliche Art von Ball Spiel. Wenn es die Zeit ermöglicht, lese und tanze ich auch gerne.